Elter Dünen / Elter Sand – ein Besuch

Bild: In den Elter Dünen gibt es für Kinder viel zu entdecken.

In Elte gibt es Dünen? Da war ich erst einmal erstaunt, aber mit den Nordseedünen haben die Elter Dünen auch wenig Ähnlichkeit. Dennoch: Mit Kindern könnt ihr hier toll Spazieren gehen! Parken könnt ihr am besten auf dem Wanderparkplatz Ecke Roßweg/Hellhügelweg. Die Bilder zu unserer Erkundung findet ihr unten.

Was die Elter Dünen sind und wie sie entstanden sind, lest ihr am besten hier.

Das solltet ihr in die Elter Dünen mitnehmen:

  • je nach Jahreszeit: Zeckenspray! Unsere Tochter hatte direkt am ersten Tag eine. Elte soll für Zecken auch bekannt sein. Infos zu Zeckenschutzmitteln findet ihr hier und hier.
  • für Windelkinder: wasserfeste Wickelunterlage. So könnt ihr auf dem Waldboden wickeln.
  • für kleine Entdecker: Lupenbecherglas und Korb oder Tasche für „Souvenirs“ wie heruntergefallene Blätter, Zapfen oder heruntergefallene Borke.
  • waldtaugliche Verpflegung und Getränke.
  • bei feuchtem Wetter: Gummistiefel. Schon bei trockenem Sommerwetter sind einige Stellen bodenfeucht, nach Regen oder im Winter stelle ich sie mir matschig vor.
  • Müllbeutel: Einen Mülleimer gibt es beim Prakplatz, aber unterwegs müsst ihr euren Müll (Verpackungen, Windeln, leere Flaschen …) selbst mitnehmen. Hier gibt es keine Mülleimer, jemand müsste sie ja regelmäßig leeren.

Für dieses Alter eignen sich die Elter Dünen:

  • Babys: Mit dem Baby im Tragesitz oder auf den meisten Wegen auch im Kinderwagen können Eltern hier schön spazieren gehen. Der Weg ist durchweg gut befahrbar – Ausnahme evtl.: feuchtes Wetter = matschiger Boden.
  • Kleinkinder: Sobald das Kind selbst laufen kann, kann es hier auf den unbefestigten recht frei und gefahrlos herumtollen und durch Blätter toben. Auf den befestigten Wegen fahren allerdings Autos!
  • Kindergartenkinder: Auf dem Boden gibt es eine Menge zu entdecken: Blätter, Stöcke, Käfer, Blumen, Tierkot …
  • Schulkinder: Sobald die Kinder lesen können, können sie ihren Wissensdurst an den vereinzelten Schaubildern und Texttafeln stillen.

Das gibt es in den Elter Dünen zu entdecken:

  • Sehen: Laub- und Nadelwald, Licht und Schatten, Jahreszeiten, Tümpel mit Kaulquappen bzw. Fröschen und Fischen
  • Hören: Specht, Insektensummen und Tierrascheln, Stille des Waldes, Blätterrascheln, Zapfenknacken unter den Schuhsohlen …
  • Riechen: Moder, frische Luft, Blütenduft je nach Jahreszeit, frische Pferdeäpfel …
  • Schmecken: Löwenzahn, (Achtung: Fuchsbandwurm?), Pilze (Achtung: Hier solltet ihr euch auskennen, damit ihr keine ungenießbaren oder giftigen erwischt), …
  • Fühlen: Borkenarten, Blätter, Wasser, Sand, Ameisenkrabbeln, Käfer …

Für alle, die auch Bärlauch suchen: Bitte nicht verwechseln!