Tipps gegen die Geschenke-Flut

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Rheiner Eltern-Adventskalender – Türchen 14

Vier Tipps zum gestrigen Thema:

  1. Zum Geburtstag haben wir bereits auf jede Einladung einen „Wunsch“ unserer Tochter geschrieben und als Alternative angeboten, sich an einem größeren Geschenk zu beteiligen. Alle haben sich daran gehalten – und sich meist zusätzlich am größeren Geschenk beteiligt. Das hätten wir am Ende dreimal kaufen können, aber Geld wird ja nicht schlecht und ihr könnt es z. B. im nächsten Urlaub für eure Kinder ausgeben oder wenn eine größere Anschaffung ansteht. Das Gute an der Geschenkbeteiligung: Keiner hat das Gefühl, er müsse Geld schenken, denn das tun die wenigsten gern. Wir haben dieses Gefühl unterstützt, indem jeder der „Beteiligten“ ein Video bekam, auf dem unsere Tochter beim Ausprobieren des Geschenks zu sehen war.
  2. Verzichtet selbst auf Geschenke an eure Kinder und stellt ihnen dafür lieber eine schöne (gern auch kostenfreie oder -günstige) gemeinsame Aktivität in Aussicht. Beispielsweise den Lieblingsfilm zuhause gemeinsam gucken, Plätzchen backen mit Freunden der Kinder, eine Nachtwanderung … Sehr gut funktioniert das immer dann, wenn ihr Heiligabend eh mit Oma und Opa feiert und eure Kinder so dennoch etwas zum Auspacken haben.
  3. Sprecht mit euren Kindern darüber, ob sie ihr „Weihnachtsbudget“ einem Kind schenken möchten, das nicht so viel hat wie sie. Wohltätige Aktionen und Vereine vor Ort und in aller Welt gibt es reichlich. Oxfam bietet z. B. an, das man anderen Kindern auf der Welt Schulbücher schenken kann – schaut mal hier, da gibt es schöne Ideen.
  4. Mistet altes Spielzeug aus, damit Platz fürs neue ist, wenn Verwandte und Freunde sich absolut nicht bremsen lassen. Gute Kriterien fürs Ausmisten sind:
  • Wann hat euer Kind das letzte Mal damit gespielt? Ist das länger als drei Monate her, ist euer Kind dem Spielzeug vielleicht entwachsen. Dann entweder auf den Dachboden, bis das jüngere Geschwisterchen sich dafür interessiert, oder gleich verkaufen oder verschenken.
  • Wie oft spielt es damit? Nimmt euer Kind das Spielzeug weniger als einmal im Monat zur Hand, überlegt, ob ihr es nicht einmal mit einer befreundeten Familie austauscht. Wird es dann vermisst, könnt ihr es wieder zurücktauschen. Vermisst es niemand, kann es nach dem Zurücktauschen auf den Flohmarkt oder ins Sozialkaufhaus.
  • Hängen wichtige Erinnerungen an dem Spielzeug? Das kann z. B. sein, wenn die verstorbene Oma das Häschen geschenkt hat. Vielleicht sind gerade andere Kuscheltiere wichtiger, aber weg muss das Häschen deswegen ja nicht. Urlaubserinnerungen könnt ihr auf ein Souvenir pro Urlaub begrenzen.