Eltern-Kind-Kur in Rheine beantragen

Wie ihr an eine Mutter-Kind-Kur oder eine Vater-Kind-Kur herankommt

Bild: Raus aus dem Alltag, der Gesundheit zuliebe – das ist der Sinn einer Eltern-Kind-Kur. In Rheine könnt ihr sie beantragen.

Immer wenn mir mal wieder die Kombination aus Arbeit und Familie über den Kopf wächst, überlege ich, ob ich meinen Mann und meine Tochter nicht einfach in Kur schicke: Drei Wochen (oder so) Vater-Kind-Kur – und ich hätte endlich mal wieder Zeit, in Ruhe zu arbeiten, Sport zu treiben und Freunde zu treffen. Herrlicher Gedanke – aber geht das überhaupt?

Wer bekommt denn eine Eltern-Kind-Kur? Reichen die gesundheitlichen und beruflichen Umstände bei uns dafür aus? Und was genau geschieht eigentlich in dieser Kur? Und sehe ich meine beiden dann tatsächlich wochenlang gar nicht? Ich hab mal recherchiert und wollte euch meine Ergebnisse nicht vorenthalten, wie man eine Eltern-Kind-Kur in Rheine beantragt.


Sinn einer Eltern-Kind-Kur

Eine Mutter-Kind-Kur oder eine Vater-Kind-Kur sind dafür da, dass ihr eure Batterien wieder aufladet. Der jeweilige Elternteil fährt mit dem Kind oder den Kindern in eine Kureinrichtung und erholt sich dort fern vom Alltag. Es geht also um euch als Patient. Es gibt auch Familienkuren, in denen das Kind der Patient ist – darum geht es aber nicht in diesem Artikel.

Eltern-Kind-Kur in Rheine

Mal andere Horizonte sehen, das ist Inhalt und Ziel einer Eltern-Kind-Kur. (Quelle: maxbenidze auf pixabay)

Dass ihr nicht allein in Kur geht, sondern euer Kind/eure Kinder mitnehmt, kann folgendermaßen begründet werden:

  • Euer Kind ist ebenfalls behandlungsbedürftig und kann in der Klinik mitbehandelt werden.
  • Euer Kind leidet unter der Trennung von euch.
  • Eine belastende Mutter-/Vater-Kind-Beziehung soll in der Kur verbessert werden.
  • Euer Kind kann während der Kur nicht anderweitig betreut werden.

Wichtig: Die Mitaufnahme eures Kindes darf den Erfolg eurer Kur nicht gefährden. Mitaufgenommen werden in der Regel Kinder bis 12 Jahre, in seltenen Fällen Kinder bis 14 Jahre. Für behinderte Kinder gibt es keine Altersgrenzen.

Eine Kur könnt ihr bekommen, wenn ihr durch Dauerbelastung und Alltagsstress

  • erschöpft seid oder
  • eure Gesundheit gefährdet ist oder
  • eure Gesundheit schon gelitten hat.

Im Klartext: Ihr müsst nicht schon völlig am Rad drehen, eine Kur könnt ihr auch vorbeugend beantragen! Krankheit(skosten)vermeidung ist sogar der eigentliche Sinn, eine Eltern-Kind-Kur hat also nichts zu tun mit Urlaub sponsored by Krankenkasse.

Übrigens: Der gesundheitliche Grund für die Kur muss seine Ursache nicht im Elternsein haben. Es kann ja auch sein, dass ihr schon vorher krank wart und sowieso erholungsbedürftiger seid, aber euch diese Erholung im Familienalltag nicht holen könnt. Zum Beispiel bei:

  • Atemwegserkrankungen
  • Allergien und Hauterkrankungen
  • Herz- und Kreislauferkrankungen
  • Stoffwechselerkrankungen
  • Erkrankungen des Bewegungsapparates
  • Psychosomatisch-vegetative Erkrankungen

Wenn ihr schon früher Kuren gemacht habt wegen eurer Erkrankung, macht ihr die heute genauso – nur mittlerweile eben mit Kind.

Erschöpfte oder kranke Eltern(teile) belasten die gesamte Familie. Es ist also verantwortungsbewusst von euch, wenn ihr euch rechtzeitig um eine Kur bemüht – euerm Partner/eurer Partnerin gegenüber und vor allem gegenüber euern Kindern. Ihr sollt in der Eltern-Kind-Kur lernen, mit den vielfältigen Belastungen im Alltag umzugehen, die krank machen können, und euer Leben gesünder zu führen. Denn wenn es euch nicht gut geht, leidet auch euer Kind: Entwicklungsstörungen und schwierige Beziehungen sind oft die Folge.

Die Mutter-Kind-Kur – der Klassiker

Ein Aufschrei geht durch die Business-Welt: Die Manager bekommen alle Burnout – Hilfe! Dabei gibt es das Phänomen „Krank wegen Dauerüberlastung“ bei Müttern schon ewig, es hat nur einen weniger coolen Namen: Erschöpfungssyndrom. Und irgendwie sind wir ja auch Manager – und zwar 24 Stunden an 365 Tagen im Jahr, und das ganz ohne Boni. Und weil wir fürs Muttersein in der Regel nicht (angemessen) bezahlt werden, schreit auch keiner, wenn unsere „Wirtschaftskraft“ ausfällt.

Dass es vielleicht weniger finanziell, aber in allen anderen Hinsichten blöd ist, wenn wir nicht mehr können, wurde 1950 das Müttergenesungswerk gegründet. Es unterstützt die Gesundheit von Müttern (und heute auch Vätern) – z. B. durch eine Mutter-Kind-Kur. In der lernt ihr, welche Möglichkeiten ihr habt, um den stressigen Familienalltag besser zu bewältigen.

Eltern-Kind-Kur in Rheine

Mal an sich denken dürfen, das ermöglicht eine Mutter-Kind-Kur. (Quelle: skeeze auf pixabay)

Was beinhaltet eine Mutter-Kind-Kur?

In den Mutter-Kind-Kliniken erhaltet ihr einen individuellen Therapie-Plan meist mit Ernährungsberatung, Gesundheitsberatung, Entspannungsübungen, therapeutischen Gesprächen, Bewegungsübungen und Erziehungsberatung. In der Zwischenzeit werden eure Kinder betreut, damit ihr eben anders als zuhause auch mal zum Yoga kommt.

Übrigens: Mutter-Kind-Kuren müssen nicht in den Schulferien stattfinden – Unterricht gibt’s auch in den Kurkliniken!

Im Flyer des Müttergesungswerks findet ihr alle relevanten Infos zu Mutter-Kind-Kuren.

Warum reicht kein normaler Urlaub?

Wenn ihr unter Schlaflosigkeit, Dauer-Kopfschmerzen, Herzrasen oder Rückenschmerzen leidet, reicht ein reiner Urlaub nicht mehr aus, denn auch im Urlaub seid ihr ja weiterhin Mama, auch wenn vielleicht das Hotel kocht. Ihr braucht in Erschöpfungssituationen Abstand von Alltag und die Gewissheit, dass ihr auch mal an euch denken dürft, ohne dass gleich alles zusammenbricht. In einer Mutter-Kind-Kur seid ihr die wichtigste Person und könnt neue Kraft tanken, euch neu organisieren.

Die Distanz zum Alltag ist also entscheidend für den langfristigen Erfolg eurer Kur: Erst mit dem Abstand erkennt ihr überhaupt stressauslösende Faktoren.

Wie sieht es aus mit meinem Job?

Da es eben nicht um den Erhalt/die Rückgewinnung eurer Arbeitskraft geht in der Mutter-Kind-Kur, bekommt ihr auch eine, wenn ihr nicht arbeitet. Solltet ihr aber berufstätig sein, hier folgende Hinweise:

  • Für die Mutter-Kind-Kur als medizinische Maßnahme benötigt ihr keinen Extra-Urlaub.
  • Verweigern kann euer Arbeitgeber die Zeit für die Mutter-Kind-Kur auch nicht.
  • Ihr werdet außerdem während der Kur weiterbezahlt – und das gilt auch für 450-Euro-Jobs!
  • Sprecht den Termin möglichst früh mit euerm Arbeitgeber ab – das ist fair.
Eltern-Kind-Kur in Rheine

Für Väter gibt es mittlerweile spezielle Kur-Konzepte. (Quelle: skeeze auf pixabay)

Die Vater-Kind-Kur – junges Konzept speziell für Väter

Beim Thema Gesundheit ist es immer dasselbe mit euch: Ihr kümmert euch zu selten und zu spät – gilt auch für Vater-Kind-Kuren. Väter sind wesentlich erschöpfter, wenn sie eine Kur beantragen, als Mütter – warum wartet ihr solange??? Es ist doch völlig okay, wenn ihr k. o. seid, immerhin reicht uns Müttern ja heute nicht mehr der Alleinverdiener, ihr sollt ja gefälligst auch noch gute Väter sein. Deswegen dürft ihr seit 2002 auch eine Vater-Kind-Kur beantragen. Gründe für euer Zögern sind meist folgende Fragen:

Muss ich für meine Kur Urlaubstage opfern?

Wenn ihr berufstätig seid, fragt die BfA: Sie gewährt Vater-Kind-Kuren, die je nach Tarifvertrag als Arbeitsunfähigkeit behandelt werden. Dafür werden euch also entweder gar keine Urlaubstage abgezogen oder die Kur wird nur zum Teil auf den Urlaub angerechnet.

Kann ich mich überhaupt gemeinsam mit meinen Kindern erholen?

Dafür wird in der Einrichtung gesorgt: In den Kliniken werden eure Kinder über Tag betreut und bei Bedarf auch unterrichtet. Ihr habt so genügend Zeit, um euch zu erholen. Trotzdem seht ihr euer Kind während der Kur, spätestens abends.

Solltet ihr ernsthaft infragestellen, dass ihr euch mit Kind erholen könnt, dann beantragt lieber eine Kur ohne Kind. Denn ihr seid der Patient, um euch geht’s. Aber wenn ihr nur ein bisschen Muffensausen habt, weil Mama sonst immer auch noch da war – probiert’s doch einfach mal aus.

Eltern-Kind-Kur in Rheine

Kraft tanken, das ist auch für Väter legitim und sollte nicht zu lange hinausgezögert werden. (Quelle: Devanath auf pixabay)

Was soll ich in einer Kurklinik mit lauter Müttern?

Seit 2013 müssen Väter nicht mehr damit vorlieb nehmen, in Mutter-Kind-Kurheimen unterzukommen: Es gibt mittlerweile spezielle Angebote für euch, die sich deutlich von denen für Mütter unterscheiden, weil sie an den Bedürfnissen von Vätern ausgereichtet sind. Hier findet ihr Statements von Vätern nach der Vater-Kind-Kur.

Die Kur-Angebote orientieren sich an den speziellen Lebensbedingungen und Rollenbildern von Vätern – und eure Therapeuten sind Männer. Es gibt reine Vater-Kind-Kurmaßnahmen oder Vater-Kind-Gruppen. Ihr erhaltet einen individuellen Therapieplan, der medizinische, physiotherapeutische und psychosoziale Anwendungen und Behandlungen umfasst. Bisher sind sechs Kliniken speziell für Väter vom Müttergenesungswerk anerkannt worden.

Im Flyer des Müttergesungswerks findet ihr alle relevanten Infos zu Vater-Kind-Kuren.

Um einen Eindruck von den Häusern mit Väter-Kur-Konzept zu bekommen, schaut euch doch mal die hier an:

Voraussetzungen für eine Eltern-Kind-Kur

Seit 2007 habt ihr als gesetzlich Versicherte einen Anspruch auf eine Kur, wenn sie medizinisch notwendig ist (§ 24 SGB V, § 41 SGB V). (Für privat Versicherte habe ich hier eine Info gefunden.) Damit ihr eine Kur bei eurer Krankenkasse beantragen könnt, braucht ihr also zuerst das Attest eures Arztes, dass die Kur notwendig ist. Er bestimmt auch Prognose und Ziel der Therapie.

Antrag für eine Eltern-Kind-Kur in Rheine stellen

Gebt euern Antrag auf jeden Fall vollständig ab! Und das meint: Verzichtet bloß nicht darauf, irgendeine Belastung aufzuführen, die euch betritt, finanziell (z. B. arbeitslos), beruflich (z. B. Schichtarbeit), erzieherisch (z. B. krankes Kind oder alleinerziehend), familiär (z. B. kranker Partner oder pflegebedürftige Eltern) usw. Damit ihr nichts Wichtiges vergesst, holt euch am besten Beratung, bevor ihr den Antrag einreicht.

Dann heißt es Warten: Manchmal vergehen Wochen oder Monate, bis ihr Nachricht erhaltet – auch deswegen: Entscheidet euch nicht zu spät für eine Kur! Gelegentlich verweisen die Krankenkassen Berufstätige an die Rentenversicherungsträge – die Eltern-Kind-Kur solle schließlich der Wiederherstellung der Arbeitskraft dienen. Das ist Quatsch, bei einer Eltern-Kind-Kur steht die familiäre Belastung im Vordergrund. Sollte euer Antrag also mit dem Hinweis abgewiesen werden, widersprecht unbedingt!

Widerspruch bei einem abgelehnten Antrag

Bis zu einem Drittel aller Anträge auf eine Eltern-Kind-Kur werden abgelehnt – die Krankenkassen sparen trotz gesetzlicher Verpflichtung. Trifft dies euch, legt unbedingt Widerspruch ein – es lohnt: 65 Prozent aller Widersprüche sind erfolgreich und ihr bekommt eure Kur doch noch. Holt euch dabei unbedingt die kostenlose Hilfe der zuständigen Stelle für eine Eltern-Kind-Kur in Rheine. Und: Lasst euch nicht entmutigen!!

Nach der Ablehnung habt ihr einen Monat Zeit, Widerspruch einzulegen. Fehlt der Hinweis, dass ein Widerspruch möglich ist, habt ihr sogar ein Jahr Frist. Im Widerspruch müsst ihr begründen, warum die Kur nötig ist.

Das Sozialgesetzbuch regelt, dass der sonst geltende Grundsatz „ambulante vor stationären Maßnahmen“ für Eltern-Kind-Kuren nicht gilt – eine Ablehnung aus dem Grund, dass die Maßnahmen vor Ort noch nicht ausgeschöpft worden seien, ist also rechtswidrig.

Ebenso unzulässig ist es, euch an eure Rentenversicherung zu verweisen – die bieten keine Eltern-Kind-Kuren an.

Oft lassen die Kassen ihre Versicherten nach dem Widerspruch warten. Dauert es zu lange, könnt ihr eine Untätigkeitsklage beim Sozialgericht erwirken, dann muss der Widerspruchsbescheid binnen drei Monaten da sein.

Bleibt eure Kasse beim Nein, entscheidet der Widerspruchsausschuss. Lehnt auch dieser ab, bleibt euch nur noch der Weg zum Sozialgericht. Was ihr dabei beachten müsst, steht im Widerspruchsbescheid.

Wissenswertes zur Kur selbst

Wenn euer Antrag bewilligt wird, zahlt eure Krankenkasse die Kur – mit Ausnahme des üblichen Eigenanteils (10 Euro pro Tag für die Kur-Person, eure Kinder zahlen nicht, Fahrtkosten können ggf. bezuschusst werden). Der Eigenanteil kann reduziert werden, wenn eure Krankenkasse euch als einkommensschwach anerkennt. Das Müttergenesungswerk unterstützt außerdem manchmal einkommensschwache Eltern mit einem Taschengeld für Freizeitaktivitäten während der Kur – das finanzieren Spenden.

Eltern-Kind-Kur in Rheine

Begleitkinder werden in den Kurkliniken altersgerecht betreut und ggf. beschult. (Quelle: fancycrave1 auf pixabay)

Die Kur dauert in der Regel drei Wochen – in Ausnahmefällen kann sie aus medizinischen Gründen um eine Woche verlängert werden. Eine Eltern-Kind-Kur könnt ihr alle vier Jahre beantragen, bis euer jüngstes Kind 14 Jahre alt ist. (Rein theoretisch könnte eure Familie also alle zwei Jahre profitieren, immer Mama und Papa abwechselnd. Allerdings soll eine Kur euch ja dazu befähigen, demnächst ohne auszukommen …)

Nach einer Aufnahmeuntersuchung durch die Klinikärzte und einem Aufnahmegespräch erstellt  das Therapeutenteam für euch einen individuellen Therapieplan. Zusätzlich zu euerm Behandlungsprogramm bieten die Kliniken viele Freizeitmöglichkeiten.

Eure Kinder werden von pädagogischen Fachkräften in altersgleichen Gruppen ganztägig betreut. Auch eure Kinder unter drei Jahren werden während eurer Anwendung betreut – und nach individueller Absprache auch außerhalb der Therapiezeiten. Besuch könnt ihr grundsätzlich empfangen, zu welchen Regeln, bestimmt jede Klinik selbst.

Wahl der Klinik – wichtig!

Bundesweit gibt es 150 Kliniken, die Kuren für Mütter oder Väter und ihre Kinder anbieten. Größter Anbieter ist das Müttergenesungswerk mit 84 Kliniken.

Wählt eure Kurklinik auf jeden Fall sorgfältig aus – wenn ihr euch dort nicht wohlfühlt, klappt auch dir Therapie nicht. Schlimmer noch: Euer Zustand könnte sich verschlimmern. Die Klinik muss also nicht nur auf eure Erkrankung ausgelegt sein, sondern euch auch ansprechen.

Allerdings: Ihr habt keinen Rechtsanspruch auf eine Klinik eurer Wahl und ihr könnt auch nicht den Zeitpunkt bestimmen, zu dem ihr zur Kur geht. Viele Krankenkassen versuchen, euch in Kliniken zu schicken, mit denen sie Einzelverträge geschlossen haben. Um die Chancen auf eure Wunschklinik zu verbessern, ist es wichtig, dass ihr im Antrag schon die Wahl der Klinik detailliert begründet. Oft gelingt es außerdem euern Beratern zu vermitteln.

Erfolg der Eltern-Kind-Kur

Nach der Kur könnt ihr euch weiter begleitend beraten lassen und auch Nachtreffen mit anderen Kur-Eltern besuchen. Ihr habt also auch nach der Kur immer noch einen Ansprechpartner.

Eine Studie des Forschungsverbunds Familiengesundheit an der Medizinischen Hochschule Hannover sagt: 90 Prozent der Mütter (Väter wurden nicht gefragt) sagen ein Jahr nach der Kur, dass sie seitdem entscheidende Veränderungen vorgenommen haben. Nicht nur die Zahl ihrer Arztbesuche geht zurück. Die Mütter werden auch kompetenter in der Erziehung, das Familienleben wird entspannter. Hört sichdoch gut an, oder?

Eltern-Kind-Kur in Rheine

Eltern-Kind-Kuren verbessern das Familienklima nachhaltig. (Quelle: maxbenidze auf pixabay)

Beratung und Antragshilfe

Kurlotsen in Rheine

In Rheine gibt es sogenannte Kurlotsen, die zu Angeboten der Gesundheitsvorsorge beraten oder in familiären und sozialen Fragen. Diese ausgebildeten Ehrenamtlichen arbeiten mit der Beratungsstelle im Caritashaus eng zusammen und sind eingebunden in ein Netzwerk unterschiedlichster Dienste und Leistungen der Caritas.

Von den Kurlotsen erfahrt ihr, welche Voraussetzungen für Vorsorge und Rehabilitation für euch gelten. An sie könnt ihr euch mit euerm Antrag wenden sowie mit Fragen zur Kurvorbereitung und Kurnachsorge. Ihr findet die Kurlotsen hier:

  • Familienzentrum Eschendorf
  • Familienzentrum Schottock
  • Familienzentrum Caritas-Kita Ellinghorst
  • Caritas Dreikönigs-Kindergarten
  • Netzwerk Familienzentrum Neuenkirchen
  • Familienzentrum St. Petronilla Wettringen
  • Hebammenpraxis Karin Theil, Rheine

Ansprechpartner für die Beratung zur Eltern-Kind-Kur in Rheine

Das Müttergenesungswerk, eine gemeinnützige Stiftung, ist ein Zusammenschluss aus fünf Wohlfahrtsverbänden: Arbeiterwohlfahrt, Deutsches Rotes Kreuz, Paritätischer Wohlfahrtsverband, Evangelischer Fachverband für Frauengesundheit (Diakonisches Werk) und Katholische Arbeitsgemeinschaft für Müttergenesung (Caritas).

In Rheine ist der Partner des Müttergenesungswerks die Caritas. Für Eltern-Kind-Kuren zuständig ist hier

Maria Weßling

Caritasverband Rheine
Lingener Str. 11
48429 Rheine

Tel: 05971 862307
Fax: 05971 862319

maria.wessling@caritas-rheine.de

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