Starkregen in Rheine legt Spielplatz tiefer

Sand sorgt für Buddelspaß und Sicherheit

Ich dachte, der Starkregen von Donnerstag/Freitag hätte uns nicht erwischt: Im Keller stand zwar Wasser, aber das tut es alle paar Jahre mal und trocknet auf dem Rohbeton von selbst wieder. Wichtiges steht aufgrund leidiger Erfahrungen sowieso nicht mehr im Keller. Es schien, als sei aller Regen an uns vorbeigerauscht – bis wir heute auf den Spielplatz Darbrookstraße kamen …

Starkregen in Rheine

Der Ente hat es den Boden unter den Füßen weggerissen.

Starkregen in Rheine

Das Pferd hat Glück gehabt: Es steht auf einem haltgebenden Stück Gras.

Starkregen in Rheine

Wie planiert wirkt der Spielplatz.

Starkregen in Rheine

Der Sandkasten war erst vor ein paar Wochen aufgefüllt worden, jetzt kratzt man wieder mit der Schaufel auf dem Wurzelwerk herum.

Starkregen in Rheine

Die Treppe des Kleinkindgerüsts schwebt in der Luft.

Beim Klettergerüst ragen die Stahlverankerungen aus dem Sand.

Beim Klettergerüst ragen die Stahlverankerungen aus dem Sand.

Starkregen in Rheine

Die Reifen unter der Wippe waren mal zur Hälfte im Sand vergraben.

Starkregen in Rheine

Kein polsternder Sand mehr unter dem Klettergerüst …

Starkregen in Rheine

Keine weiche Landung mehr hinter der Rutsche …

Starkregen in Rheine

Überall ist der Sand bis zum Erdreich weggewaschen, wo man vor dem Starkregen noch ordentlich buddeln konnte. Ich frage mich nur: Wo ist der ganze Sand hin???

Jetzt ist es gefährlicher, wenn unsere Tochter von der Schaukel fällt, denn jetzt landet sie nicht mehr so weich. Ich komme auch nur noch mit den Zehen auf den Boden, wenn ich auf der Schaukel sitze. Flächendeckend müssen locker zehn Zentimeter Sand weggespült worden sein …

Sand sorgt nicht nur für Buddelspaß, sondern eben auch für Sicherheit rund um die Spielgeräte. Hat die Stadt das Budget, den Sand nachzufüllen? Und vor allem: Wenn es unseren Spielplatz so getroffen hat, wie sehen dann all die anderen aus? Sind die auch alle „tiefergelegt“ worden?

Weitere Spielplätze nach Starkregen in Rheine betroffen:

Steffi hat mir am 27. Juni geschrieben:

Starkregen in Rheine

„Ich war heute mit meinen zweijährigen Zwillingen auf dem Spielplatz im Stadtpark. Dort sieht es verherend aus, es ist kaum noch Sand vorhanden.“ (Quelle Foto: Steffi Goris per E-Mail – danke!)

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Quelle Foto: Steffi Goris per E-Mail – danke!