Tag des Kinderkrankenhauses am Mathias-Spital – ein Besuch

Heute war der Tag des Kinderkrankenhauses am Mathias-Spital. Wieder einmal haben sich das Team der Kinderklinik und alle Beteiligten viele schöne Dinge ausgedacht, um Eltern und Kindern einen informativen und spannenden Tag zu schenken: Die Jugendfeuerwehr war da, die Klinikclowns, ein Ballonkünstler, ein Schminkstand, eine Hüpfburg, Kinder konnten ihre Kuscheltiere in die Teddyklinik bringen und ihren Arm eingipsen lassen … Natürlich gab es auch viele Infos rund um Kinder und ihre Gesundheit. Mein persönliches nicht-medizinisches Highlight: die Super-Seifenblasen!

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Mütterberatung für Flüchtlinge in Rheine

Pressemitteilung der Stadt Rheine

Rheine. Sprachliche Hindernisse, kulturelle Unterschiede, ein neues Gesundheitssystem, Ängste, nicht richtig verstanden zu werden: Für geflüchtete Familien stellt die gesundheitliche Versorgung ihrer Kinder oftmals eine große Herausforderung dar. Um die Regeluntersuchungen beim Kinderarzt zu ergänzen und die Gesundheitsprävention in Familien zu unterstützen wurde aktuell im Stadtteilbüro Mesum eine Mütterberatung angeboten.

Mütterberatung für Flüchtlinge in Rheine

Quelle: Stadt Rheine

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Hilfe, mein Kind muss operiert werden!

Interview mit Dr. Markus Lange, zweifacher Vater und Chefarzt der Anästhesie am Mathias-Spital Rheine

Bild: Eine Operation am Kind ist für die Eltern meist eine schlimmere Vorstellung als für das Kind selbst. (Quelle: marionbrun auf pixabay)

Ein Gesicht auf den aufgepusteten OP-Handschuh zu malen, ist kein Problem – ihn zuzuknoten schon. Dann endlich hat Dr. Markus Lange es fertig, das Ablenkungsmanöver für Kinder vor einer Operation. So einfach kann es sein bei den Kindern, bei uns Eltern ist es mit dem Beruhigen schon schwieriger, denn eine unserer Horrorvorstellungen ist, wenn unser Kind operiert werden muss. Auch Dr. Langes Kinder, heute 8 und 10 Jahre alt, wurden schon operiert.

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Inkontinenz nach Geburt: ein vermeidbares Leiden

Warum es lohnt, über das Tabu zu sprechen, und wie ihr Hilfe bekommt

Bild: Zweites Zuhause: Toilette? Inkontinenz nach Geburt kann Frauen ziemlich zu schaffen machen … (Quelle: Alexas_Fotos auf pixabay)

Kaffeetrinken mit zwei Freundinnen in Münster. Die eine hat eine Tochter, etwas älter als unsere. „Trampolinspringen kann ich überhaupt nicht mit der Kurzen“, erzählt sie, „da hilft auch keine Slipeinlage mehr, meine Hose ist sofort nass.“ Der Grund ist klar: Inkontinenz nach Geburt. Die andere Freundin ist gerade im Rückbildungskurs nach der Geburt ihres zweiten Kindes – der Kurs hat aktuell zwei Teilnehmerinnen. „Ich hab die Kursleiterin gefragt, warum wir so wenige sind, und sie hat erzählt, dass die Physiotherapeuten nur noch ans Bett der Kaiserschnitt-Mütter kommen dürfen, um ihnen die Übungen zu zeigen. Bei allen Müttern mit natürlichen Geburten spart sich die Klinik den Physiotherapeuten – weswegen die auch nicht mehr für die Rückbildungskurse werben können.“

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Auch zukünftig genug Hebammen für die Geburt im Mathias-Spital Rheine

Interview mit dem Chefarzt der Frauenklinik Dr. Kay Goerke zum Verhältnis Arzt/Hebamme, Kaiserschnitt/natürliche Geburt und Arzt-/Vaterrolle Teil II

Bild: Eine glückliche Geburt nach ihren Vorstellungen wünschen sich alle Eltern (Quelle: igrow auf pixabay).

Im ersten Teil des Interviews hat Dr. Kay Goerke erklärt, warum Kaiserschnitte entgegen landläufiger Vorstellungen keine Klinik reich machen, dass Geburten Hebammensache sind und warum er die natürliche Geburt fördert. Hier folgt Teil II zur Geburt im Mathias-Spital mit dem Chefarzt der Frauenklinik:

In einigen Regionen Deutschlands denken einige Kliniken aufgrund des Hebammenmangels über Öffnungszeiten für den Kreißsaal nach. Wer nach 17 Uhr kommt, muss wieder gehen – oder so ähnlich. Was passiert mit der Geburt im Mathias-Spital Rheine, wenn uns die Hebammen ausgehen?

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Auch zukünftig genug Hebammen für die Geburt im Mathias-Spital Rheine

Interview mit dem Chefarzt der Frauenklinik Dr. Kay Goerke zum Verhältnis Arzt/Hebamme, Kaiserschnitt/natürliche Geburt und Arzt-/Vaterrolle Teil I

Bild: Eine glückliche Geburt nach ihren Vorstellungen wünschen sich alle Eltern (Quelle: igrow auf pixabay).

Am 1. Dezember stand es mal wieder in der Zeitung: In NRW werden zu viele Kinder mit Kaiserschnitt geboren. Im Kreis Steinfurt sind es gut 34 Prozent, noch mehr als im Landesdurchschnitt. Die WHO hält 10 bis 15 Prozent für angemessen, eine Klinik in Coesfeld schafft 19 Prozent. Mein Verdacht, Kaiserschnitte seien für Kliniken einfach finanziell attraktiver, wurde durch den Artikel unterstützt. Die Idee: Wenn die Kliniken einfach für natürliche Geburten genauso viel Geld bekommen wie für Kaiserschnitte, müsste die Zahl der Kaiserschnitte sinken. Also muss man das nur politisch durchsetzen, oder? Das und andere Fragen wollte ich klären mit Dr. Kay Goerke, Chefarzt der Rheiner Frauenklinik und damit u. a. verantwortlich für die Geburt im Mathias-Spital Rheine. Also hab ich ihn getroffen. Passt ja auch, feiern wir doch bald wieder die Geburt eines ganz besonderen Kindes …

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